Bounty    
    Hunter   

 

PS2 Spieler wurden bisher nicht gerade mit Star Wars Spielen verwöhnt. Bisherigen Veröffentlichungen, wie z.B. „Star Wars – Racer Revenge“, sind nicht gerade überzeugend.
Mit „Bounty Hunter“ soll laut Lucas Arts nun alles anders werden. Die Handlung des Spiels ist zwischen „The Phantom Menace“ und „Attack Of The Clones“ einzuordnen. Das Spiel bildet eine Brücke zwischen den beiden Filmen und man findet heraus wie und warum Count Dooku Jango Fett für die Klonarmee rekrutiert. Jango soll im Namen von Count Dooku die Anführerin einer Gruppe von Kämpfern zu töten, die zwar eine Gegnerin der Republik ist, aber trotzdem eine Gefahr für den finsteren Plan von Palpatine ist. Bis der Kopfgeldjäger diese Führerin, eine abtrünnige Jedi gefunden hat, muss er aber noch einige Abenteuer überstehen.

 

Die Levels:

Zu Beginn jedes Levels werden dem Spieler die für die Mission wichtigen Ziele mitgeteilt. Dabei unterscheidet man zwischen Primärzielen und Secondärzielen. Die Primärziele müssen unbedingt erfüllt werden, da die Mission ansonsten nicht beendet werden kann. Die Secondärziele sind gesuchte Verbrecher mit denen man etwas Geld verdienen kann, um Boni frei zuschalten. Der Levelverlauf ist immer gleich. Man läuft durch die Gegend, liefert sich wiederholt Gefechte mit dem regionalen Verbrechern und kassiert Kopfgelder. Wiederholt muss man auch leichtere Rätsel lösen. Doch meistens muss man ums Überleben kämpfen. Die Primärziele erfüllen sich meist von selbst da man der Levelverlauf meistens vorgeschrieben ist. Insgesamt der Schwierigkeitsgrad des Spiels als „Durchschnittlich“ einzustufen.

 

Grafik:

Jango Fett wurde sehr nett gestaltet und mit allen Feinheiten ausgestattet, die man sich wünscht: Jetpack, Flammenwerfer, Zwillings – Blaster und schwerere Blaster. Man spielt den Helden des Spiels aus der Third – Person Perspektive und hat fast immer einen guten Überblick über das Geschehen. Allerdings muss ich sagen, dass man auf der PS2 schon schönere Texturen gesehen hat. An „Medal Of Honour: Frontline“ oder „GTA 3“ kommt es nicht heran. Die Sequenzen zwischen den einzelnen Missionen werden in Echtzeit berechnet. Die Ausnahme bildet das Intro – Video.

 

Sound:

Der Sound ist wirklich gut gelungen und wohl das beste am ganzen Spiel. Man merkt, dass hier „Skywalker Sound“ am Werk war. Sämtliche Blaster – Effekte und Explosionen können voll überzeugen. Das ganze Spiel ist auf Deutsch und die Sprachausgabe ist sehr gut. Leider konnten die original Synchronstimmen nicht verpflichtet werden. Musikalisch untermalt wird das Spiel vom „Star Wars: Episode II“ O.S.T. . Dadurch bekommt man beim Spielen, das bei vielen Spielen vermisste „Star Wars – Feeling“.

 

Steuerung:

Es dauert eine gewisse Zeit, bis man mit Jango schöne Ausweichmanöver in Form von Hechtsprüngen oder ähnlichem machen kann, da sich die Steuerung als etwas komplizierter herausstellt. Zwar wurden die einzelnen Tasten intelligent belegt, aber üben muss man trotzdem eine Zeit lang. Wenn man Jango dann unter Kontrolle hat lassen sich recht ansehnliche Manöver durchführen, was vor allem bei Beschuss durch mehrere Gegner unbedingt notwendig ist. In solchen Situationen muss man immer in Bewegung bleiben, da Jango nicht gerade viele Treffer verkraftet.

 

Fazit:

Auch wenn es keine große Kunst ist. Mit diesem Spiel ist Lucas Arts das wohl bisher beste Star Wars Spiel für die PS2 gelungen.
Vorteile: original Soundtrack; nette Blaster – Gefechte; die Tatsache, dass man endlich Jango Fett steuern darf.
Nachteile: leicht veraltete Grafik, zu Beginn etwas komplizierte Steuerung.

 

Ryan Nemico


 

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