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MOTF Herbstmeeting

27. - 28. Oktober 2007

Immer nur 2 da sind!Die beim letzten Meeting „verlorene Stunde“ wieder gutzumachen, das war die Idee hinter dem Herbstmeeting. Ersonnen wurde diese kühne Idee beim Wintermeeting, womit der Termin auch schon fixiert war, denn die Zeitumstellung kann man sich ja nicht aussuchen. Das Herbstmeeting sollte damit das terminlich am frühesten im Voraus fixierte Meeting aller Zeiten werden, und praktisch jeder hatte damals zugesagt. Leider sind Planung und Realität etwas Verschiedenes, und so mussten wir wenige Wochen vor dem Meeting einige Absagen hinnehmen, sodass am Ende eine kleine, aber feine Runde aus sieben Leuten übrig blieb.

Da war natürlich wieder Soontir Loor, der einmal mehr sein Elternhaus zur Verfügung stellte und seinen Ruf als perfekter Gastgeber aufs Neue unter Beweis stellte. Die weiteste Anreise hatte diesmal Sanura Vendera (a.k.a Linda, siehe Filmbörsen-Meeting-Bericht), die aus Wien zu uns stieß. Auch Kirana und Varun haben einmal mehr den weiten Weg auf sich genommen, um ein gemütliches Wochenende mit gleich Gesinnten zu verbringen. Eine wesentlich kürzere Anreise hatten Airen und Taevis. Soontir hätte als Einziger zu Fuß zum Gasthaus Rechenwirt, unserem Treffpunkt, gehen können. Ich selbst habe es, trotz nur 15 Minuten Fahrt, mal wieder geschafft als Letzter aufzutauchen.

Die Tifosi äh... MOTFler in Aktion...Beim Rechenwirt haben wir uns jedenfalls schon mal ausgiebig gestärkt, damit die paar Stunden bis zum Abendessen von jedem ohne Probleme überstanden würden. Im Anschluss packten wir so viel Gepäck wie möglich in so wenige Autos wie möglich, denn die Parkplätze vor Soontirs Haus sind Mangelware. Keine halbe Stunde später war aber alles dort, wo es sein sollte, und die „Action“ konnte beginnen. Diese „Action“ sollte allerdings ganz und gar nicht „Star Warsig“ sein, denn ein überaus irdischer Tischfußballtisch war die Hauptattraktion. „Lokalmatador“ Soontir dürfte aber schon etliche Stunden Training hinter sich gehabt haben, denn er war absolut unbezwingbar. Airen hingegen strafte den „Wuzeltisch“ mit Geringschätzung, und das, obwohl er doch vor nicht all zu langer Zeit noch Fußballfan war.

Endlich ein Star Wars Spiel - Star Wars Monopoly!Bei dem im Anschluss gespielten „Star Wars Monopoly“ war Airen dagegen wieder ganz in seinem Element und sah auch lange wie der sichere Sieger aus. Ein paar äußerst kostspielige Besuche auf fremden Kolonien kurz vor Ende des Spiels (wir hatten uns zur Sicherheit ein Zeitlimit gesetzt) leerten die Kriegskasse aber über Gebühr, sodass Kirana knapp zur reichsten Frau des Universums gekürt wurde. Varun, der schon zu Beginn verkündete ohnehin bald „Pleite“ zu gehen, hielt doch bis zum Ende durch, wenn auch mit „magerem“ Resultat. Sein „finanzielles Ungeschick“ dürfte aber durch den Verzicht der Jedi auf weltliche Besitztümer zu erklären sein. Soontir hatte sich aus all dem herausgehalten, und die Bankgeschäfte übernommen. Sein Leitspruch war: „Die Bank gewinnt immer!“

Zu Essen gab es (wie immer) genug ;-)Nach diesen „überaus anstrengenden Beschäftigungen“ war es Zeit für die nächste Mahlzeit. Damit aber nicht wenige Leute in der Küche verrotteten, während es sich die anderen im Wohnzimmer gemütlich machten, hatten wir uns entschlossen, Raclette zu machen. Somit war jeder selbst dafür verantwortlich, seinen Magen zu füllen. In dem eher nicht für sieben Personen entworfenen Fondue-Topf ging es in Folge drunter und drüber. Nichts desto trotz wurden alle satt, und das ohne den (von Kirana und Airen im Voraus) eingekauften Lebensmittelvorrat auch nur ansatzweise aufzubrauchen.

Die Schlemmerei brachte wohl nicht nur meinen Magen an die Grenze seiner Kapazität, weshalb im Anschluss wieder einmal ein Verdauungsspaziergang eingelegt wurde. Diesmal entschied sich Soontir, der mit mir die „Vorhut“ bildete, aber für eine ausgiebigere Route. Mir, bzw. meinem Magen war das nur Recht, und die Nachzügler erfuhren erst mal nichts von ihrem Glück. So kamen wir diesmal auch durch das hübsche Elsbethener Gemeindezentrum. Alles bei frischem, aber schönem Wetter. Erst als wir das letzte Viertel der Strecke in Angriff nahmen, stellte sich Regen ein. Zum Glück war es nur ein kurzer und leichter Schauer, sodass wir trockenen Fußes zurück in Soontirs Haus eintrafen, wo Darth Taevis bereits auf uns wartete.

Kirana war auch bei UNO nicht aufzuhaltenIm Anschluss wurden die UNO-Karten wieder ausgepackt. Ja, Star Wars-Spiele waren an diesem Wochenende leider in der Minderheit! Unsere Hexe von Dathomir muss auch bei diesem Spiel wieder irgendeine Möglichkeit gefunden haben, die Gedanken ihrer Kontrahenten zu lesen bzw. zu manipulieren. Still und unauffällig ging sie in Führung und baute diese kontinuierlich aus. Im Gegensatz zum letzten Mal verlief das Spiel diesmal jedenfalls deutlich weniger emotional als zuletzt, wo erbitterte Wortgefechte das „Kriegsgeschehen“ auf dem Tisch begleitet hatten ;-)

Da Airen nicht über Nacht bleiben konnte, machten wir gleich noch ein Gruppenfoto und verabschiedeten uns dann von ihm. Da es ohnehin schon spät war, gingen auch wir langsam in den Schlafmodus über.

Das morgentliche "Briefing"Beim Frühstück am nächsten Morgen entschloss ich mich dann, ein paar der Themen aufs Tablett zu bringen, die den ganzen Tag zuvor über nicht angesprochen wurden. Und so nutzen wir die Zeit, bis uns Soontir vor die Tür setzen würde, um noch ein paar Sachen zu diskutieren. Die wohl wichtigste Erkenntnis dieser Überlegungen war, dass wir in Zukunft wichtige Sachen zu Beginn des Meetings, und nicht am Ende besprechen sollten. Und so wurde das meiste auf das „Filmbörsen-Meeting“, das Anfang Dezember bei Sanura über die Bühne gehen sollte, verschoben.

Das obligatorische GruppenfotoAbschließend möchte ich mich bei unserem Gastgeber Soontir, und allen Teilnehmern, die sich das Wochenende frei gehalten haben bedanken. Einmal mehr hat sich bewiesen, dass auch im kleinen Kreis ein schönes Meeting möglich ist.

Nichts desto trotz hoffe ich, dass beim nächsten Meeting auch die diesmal schmerzlich vermissten Personen wieder mit von der Party sind.

Cole Bantam