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Comicbörse Wien: Das Prequel

Wien, 28.-30.09.2012

Cole und "Sissi" eröffnen diesen "majestätischen" Bericht ;)Zum Event an sich hat ja Kaero schon seinen göttlichen Bericht erstattet (Vienna Comix 2012), wenn Ihr ihn lest, wisst Ihr, warum "göttlich" ;-) Aber wie es sich für Star Wars gehört, liefere ich nachträglich ein "Prequel" dazu. Dies nicht zuletzt, weil wir die sensationellen Fotos der Welt nicht länger vorenthalten können! Die Paparazzi aller Kontinente können einpacken, sämtliche Seitenblick-Kolumnen und Yellow Press-Artikel müssen neu geschrieben werden!
Das Gästebett Sanura's hat, wie könnte es anders sein, ein Vader Motiv ;)
Anfangs schien es ja nicht das ganz große MOTF-Event zu werden ,doch voilá: Plötzlich waren's vier: Cole, Kaero, Can'by und ich folgten dem Aufruf, die MOTF-Tradition unseres herbstlichen Wien-Comicbörsen-Meetings würdig fortzusetzen, und fanden uns in der Modecenter-Gasometer-Halle (MCG) bei den Gasometern ein, wovon Kaero ja berichtet hat. Zwei von uns waren immerhin quer durch Österreich (aus Salzburg und aus dem Wäldle) angereist. Doch nun die Vorgeschichte:

Am Freitagabend (28. 9.) traf Cole ein, nachdem er sich noch kurz vorher telefonisch das Gästebett in meinem Arbeitszimmer "reserviert" hatte. Doch dieses Privileg musste er sich ohnehin wieder mal durch harte Arbeit an meinem Familie Feuerstein-PC (Windows 2000!) sowie stoische Erduldung meiner technischen Ahnungslosigkeit erringen.

Cole setzte sich erst zum Abendessen, nachdem er (a) der PC (samt Drucker) in Gang gesetzt und (b) deren Besitzerin einer ausführlichen Beratung zwecks Kaufs eines neuen unterzogen hatte. Nach getaner Arbeit, also am nicht mehr ganz frühen ;-) Abend, gab es Spaghetti, und ich darf anmerken, dass meine Kochkünste nur fast so schlimm sind wie mein technisches Know how.

Aber Cole erwies sich auch als Nudelkoch-Experte, mit anderen Worten: Im Experiment setzte sich seine Acht-Minuten-Theorie gegenüber meiner Sechs-Minuten-Theorie durch. Trotz fortgeschrittener Stunde fanden wir noch Zeit, ein wenig Star Wars-fachzusimpeln, sodass der Abend sozusagen sehr früh, nämlich um halb drei endete.

Prater: Sanura im "Abenteuer Haus" ;)Am nächsten Tag, Samstag, strebten wir gleich nach dem Frühstück in den Großstadtdschungel, um die Ergebnisse des gestrigen Beratungsgesprächs in die Tat umzusetzen, sprich einen PC mit allem Pipapo zu kaufen. Allein widrige Umstände ließen unser ehrgeiziges Projekt vorerst scheitern: Beim Versuch, ein neues Modem samt Vertrag zu erwerben, waren alle Berater krank oder hatten "no monitor on my monitor" (so die eigenwillige englische Übersetzung für eine Kundschaft vor uns), sprich einen Absturz. Und den perfekten PC, den wir am Vorabend im Internet zusammengestellt hatten, gab's offenbar in ganz Wien nicht lagernd.

Also beließen wir's beim Versuch und wendeten uns wichtigeren Dingen zu: Immerhin gehört ja der "Stadttag" zur MOTF-Tradition, d.h. der Samstag ist für Sightseeing reserviert. Da Kaero und Can'by erst am Sonntag zu uns stoßen würden, entfielen die sonst üblichen harten ;-) Verhandlungen und Abstimmungen über die Gestaltung dieses Tages. Cole hatte also die völlig freie Auswahl und entschied sich für Madame Tussaud's. Dank Kiranas Gutschein vom Juni (unser Prater-Event 2012) kamen wir sogar zum Schnäppchenpreis hinein.

Ach ja, vorher machten wir auch den Prater ein bisschen unsicher und durchstöberten ein abenteuerliches Haus mit Wackelbrücke und Wackelstufen, Labyrinth und anderen drehwurmfördernden Gebilden.Schon da hatten wir einiges zu lachen.

Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett muss man ja nicht erst vorstellen – den "Londonern" unter uns sowieso nicht (siehe den Bericht der legendären MOTF-Londonreise 2007)! Richtig lustig wird es natürlich erst, wenn man fotografiert. In Ermangelung eines Fotoapparats brachten wir also unsere Handys zum Glühen und unsere verborgenen Seiten zum Vorschein.

Cole als "Jacko"-ImitatorSo erntete Cole, nachdem er sich in Falco’s Band aufgewärmt hatte, als Michael Jackson-Imitator aus dem Publikum den Kommentar: "Das haben Sie richtig gut gemacht!"
Eine "nicht näher bekannte Person" gibt sich als Gene Simmons aus ;)
Falls hingegen das Foto einer Gene Simmons-Imitatorin auftauchen sollte, dann ist das natürlich eine Person, die niemand hier näher kennt ;-) Gene Simmons ist jedenfalls der mit der rausgestreckten, ewig-langen Zunge, der war zwar gar nicht bei Madame Tussaud‘s, aber die Gitarren und Perücken auf Freddy Mercury’s Bühne haben eine – wie gesagt – völlig unbekannte Person dazu, tja, sagen wir, inspiriert ...

Außerdem gibt es da noch den Unbekannten, der immer wieder als geheimnisumwitterte Begleitung diverser weiblicher Pop- und Filmstars (nämlich der richtig sexy-kurvigen Art) gesichtet wird. Die Gerüchteküche brodelt…

Cole filmt für Quentin TarantinoÜberhaupt die Filmbranche… Dass Cole beim Anblick von Quentin Tarantino in Begeisterung fiel und gleich als Kameramann anheuerte, ist ja verständlich.
Sanura und "ihr" Peter Alexander :)
Aber dass heimische Filmgrößen längst vergangener Zeiten wie insbesondere Hans Moser und Peter Alexander Cole‘s Herz ebenso höher schlagen ließen wie meins, DAS hätte ich nun wirklich nicht erwartet!

Cole bewirtet Audrey HepburnNebenbei gingen wir mit Audrey Hepburn und George Clooney auf einen Kaffee, besuchten Nelson Mandela im Gefängnis und führten die Beatles über die Penny Lane.Sanura verfiel derweil George Clooney ;)

Cole wurde von Brad Pitt und von unserem HBP als Bodyguard eingestellt, während ich mit letzterem ein Interview für das Wirtschaftsblatt führen durfte.

Und sie lebt doch! ;) Sanura am Schreibtisch von Oskar Schindler ...Aber wir waren auch sehr brav, lösten die auf diversen Bildschirmen bereitgestellten Quiz-Fragen und lernten so richtig viel dabei. So standen wir in tiefer gedanklicher Versenkung zu einer schwierigen Frage über Oskar Schindlers Schreibtisch gebeugt… grübel, grübel… bis plötzlich ein kleiner Aufschrei einer Dame in unsere Richtung gellte und uns aus den Gedanken riss: "Huch, die zwei bewegen sich ja!"

Die Stunden vergingen wie im Flug. Dann ging es wieder quer durch die Stadt nach Hause, weil Tanja und Jörg zum Event extra aus Bayern anreisten und ebenfalls im Hotel Sanúra "gebucht" hatten. Somit konnte der Kinderspielraum unseres Wohnhauses, in dem ich meine Star Wars-Event-Gäste immer einquartiere, auch diesmal wieder seinen Zweck erfüllen.

Am Abend fuhren wir alle gemeinsam mit den "Öffis" in das Lokal im dritten Bezirk, das Darth Pezi und Björn für ein gemeinsames Abendessen mit einer Gruppe norddeutscher Fans organisiert hatten. Wir hatten einen Raum für uns und genossen die g’schmackige Wiener Küche. Da wir wohl an die dreißig Leute waren, war einiges los, und wir brachten die Kellner ordentlich ins Schwitzen.
Noch rasch Brad Pitt's Mascherl richten ...
Zurück bei mir haben wir dann noch den "perfekten PC" im Internet bestellt und uns eine tüchtige Portion Schlaf geholt, damit wir für das morgige Event auch ordentlich vorbereitet sind. Dieses war, wie Ihr bei Kaero nachlesen könnt, ein voller Erfolg.

Zur Event-"Nachbesprechung" beim Kagraner Kebap-Stand (wo Cole leider nicht mehr dabeisein konnte, weil er schon auf dem Heimweg in den wilden Westen war) möchte ich bemerken: Ich wollte ja eigentlich gar nicht mehr mitgehen, denn als Anrainerin der Quellenstraße wegen Kebap durch die ganze Stadt zu fahren, ist fast schon pervers. Aber es hat sich echt ausgezahlt, nicht nur wegen des guten Kebap! Ach ja: Der "perfekte PC" läuft mit Hilfe der Macht natürlich perfekt, wie könnte es anders sein ;-)

Sanúra Vendera
Fotos: Cole Bantam und Sanúra Vendera